eNVenta-ERP - Vorstellung Artikelstamm

Artikelstamm – eNVenta ERP

In diesem Video wird Ihnen der Aufbau bzw. Ablauf des Artikelstamms gezeigt.

 

 

Artikelstamm – Allgemein – (00.07)

Im Video wird ihnen als erstes gezeigt, wie die Artikelstamm Maske aussieht, wenn man den Artikelstamm öffnet.
Was den Aufbau des Artikelstamms angeht, hat man die gleiche Struktur wie im Kundenstamm. Ganz oben sieht man die Buttons wie z.B. Einkauf etc. und die ganzen Symbole wie ‚Drucker-Symbol‘ etc. und dann folgen darunter die Kopfdaten und darunter direkt die Registerkarten wie z.B. Allgemein, Verkauf, Einkauf, Verkauf etc.

Mit dem speichern (Button Lupe) hat man das gleiche ‚Problem‘ mit der Validierung. Wenn z.B. keine Artikelgruppe in dem Eingabefeld ‚Artikelgruppe‘ eingegeben wird, taucht eine Fehlermeldung auf ‚Die Artikelgruppe fehlt‘, das heißt hier erfolgt auch eine klare Validierung und solange diese Information nicht gepflegt ist, kann man diesen Artikel nicht speichern oder ändern.

Dann kommen wir zum Thema Pflege: auch dies ist über die Berechtigung steuerbar und die Aufteilung der individuellen Informationen ist auch nach Bereichen durchgeführt, das heißt man sieht als Erstes immer die Registerkarte ‚Allgemein‘, wo man kurz und knapp ein paar Informationen, z.B. den Meldebestand, Mindestbestand und Maximalbestand zu diesem Artikel im Allgemeinen pflegen kann.

Wie man oben sieht, existiert ein Auswahlkästchen mit welchem man das Lager bestimmen kann. Das heißt, man könnte auch entsprechend auf Lagerebene pflegen, wenn man mehrere Lager nutzt.
Außerdem verfügt man auch über Informationen zur Höhe, Breite und Tiefe und/oder Gewichte, die allgemein zum Artikel gepflegt werden können.

Auch das Thema Verzollung z.B. woher kommt dieser Artikel, könnte man dann hier definieren.
Wie man an den ganz vielen Registerkarten sieht, ist das Ganze in vielen verschiedenen Bereichen untergliedert, sodass man z.B. unter der Registerkarte ‚Verkauf‘ dann nochmals weitere Informationen zum Artikel-Verkauf definieren kann. Dadurch das viele Informationen über die Jahre hinweg dazu gekommen sind, hat man, wie hier im Video zu sehen zwei Registerkarten mit Verkauf erstellt, um für eine bessere Übersicht zu sorgen.

Es ist jeder Zeit möglich, mit dem ClientSideCustomizing, die Felder, die für einen nicht relevant und projektbezogen sind, auszublenden. Im Hintergrund würden diese weiterhin bestehen bleiben, aber so kann jederzeit individuell ‚aufgeräumt‘ werden.
Unser Prokurist Herr Bijou empfiehlt, dies auf keinen Fall nach Sachbearbeiter zu machen, sondern man setzt sich mit allen Projekt-Mitarbeitern zusammen und überlegt, was das sinnvollste für die Felder wäre, z.B. ausblenden oder markieren der Felder und das sollte man dann einheitlich für alle projektbezogenen Mitarbeiter machen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Mitarbeiter untereinander durcheinanderkommen, wenn z.B. einer von VK1 (=Verkauf1) spricht und der andere aber VK2 vor Augen hat. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man versuchen, dies so einheitlich wie möglich zu gestalten.

Da man Zugriff auf einzelne Gruppen und Berechtigungsstrukturen hat, ist es möglich nach Berechtigungsgruppen aufzuteilen.
Man sagt dann z.B., man befindet sich im Kopfbereich und hat einen neutralen Text 1 und neutralen Text 2 und man möchte jetzt Text 3 und Text 4, das wäre dann entsprechendes Costumizing, weil man auf Datenbankebene diese Felder hinzufügen müsste, damit diese Informationen nachhaltig gespeichert werden. Der Kunde hat die Möglichkeit Felder zu verschieben und nach Absprache können weitere Felder ergänzt werden.
Als Nächstes kommt der Reiter ‚Einkauf‘, wo man entsprechend Einkaufsinformationen erhält wie z.B. den ‚letzten EK‘, den ‚Kalkulatorischen EK, oder ‚Gewicht EK‘. Man hat dann hier auch Informationen zum Hauptlieferanten oder dem Hersteller, was man dann auch in diesem Reiter hinterlegen kann.

Man hat die Möglichkeit auch Artikeltexte zu hinterlegen, hier nennt sich das ‚Memos‘.
Das bedeutet man kann einen Artikelhinweis als Memo hinterlegen, welcher dann aufpoppt, wenn man einen Auftrag, ein Angebot oder eine Bestellung (das wäre dann Bestellmemo), mit dem Artikel erfasst.
Außerdem kann man zusätzlich Bilder zum Artikel pflegen – diese kann man benutzen, um sie dann im Angebot oder im Auftrag mit anzudrucken.
Man kann auch Logistik Informationen hinterlegen, dass z.B. ein Artikel nicht über ein Paketdienst oder über eine Tourenplanung verschickt werden soll etc.
Das sind alles Standarddaten, die man vordefinieren kann und die man im Auftrag oder im Angebot dann nicht mehr entscheiden muss.

Ein wichtiges Thema ist das Thema der Merkmale. Hier hat man die Möglichkeit im Artikelstamm über die Registerkarte Merkmale, die Merkmale einzusehen und diese auch entsprechend am Artikel nochmals zu pflegen. Diese Merkmale stehen einem dann auch später zur Verfügung, wenn man suchen oder diese Informationen als Merkmal irgendwie angedruckt oder angezeigt haben möchte, zum Beispiel auch für den Onlineshop.
Diese Felder kann man individuell gestalten, das heißt man hat hier als Beispiel 6 Merkmale zugeordnet, man könnte aber auch x-beliebige bzw. weitere Artikel-Merkmale hinzufügen. Das ist dann ein Konstrukt, welches man frei definieren kann.

 

 

Artikelstamm – Artikeleinheiten – (08:14)

Artikeleinheiten, das ist eine Pflege, die man für den Bereich Einkauf und Verkauf machen kann.
Der Hintergrund gestaltet sich folgendermaßen: Man hat ein Artikel zum Beispiel bei sich im System oder im Lager als Karton gepflegt, aber als Palette eingekauft oder vielleicht als Sack verkauft. Das Ganze ist hier nochmal frei definierbar.

Was man hier im Video auch mit dem Beispiel ‚Artikel‘ sieht, die Lagereinheit ist grundsätzlich Karton, aber man könnte diesen Artikel als Palette verkaufen und könnte eingeben wie multipliziert sich das entsprechend zu meinem Karton. VK und die Menge mal 8 nehmen zu meinem einzelnen Karton und man kommt dann entsprechend auf sein passendes Ergebnis, wenn das dann so gewünscht ist.

Dieser Dialog zu Artikeleinheiten ist auch entsprechend zuständig für den Aufmaß, das ist auch ein Thema, was man im Projekt speziell verwenden kann – das sieht man in dem unteren Bereich, wo man einzelne Mengen miteinander multiplizieren kann.

Das könnte dann wie folgt aussehen, man hat eine Länge und eine Breite und diese könnte man für ein Stück oder für einen Quadratmeter vordefinieren und diese Länge und Breite könnte man dann fix setzten, sodass diese im Angebot oder im Auftrag nicht mehr verändert werden dürfen und hier würde sich dann ein entsprechender Aufmaß -Dialog im Angebot oder im Auftrag öffnen, wo man sagen kann: Man möchte 5 Meter mal 3 Meter und das System errechnet einem dann automatisch die Quadratmeterzahlen, welches es als Positionsinformation zurückgibt.

 

Artikelstamm – Bestandsinformationen – (10:31)

In der Bestandsinformationen kann man, wenn man einmal seinen Artikel gepflegt hat, einfach zum Artikel heraus Bestandsinformationen einsehen. Der ist wiederum in sehr vielen Masken, wo man entsprechend mit seinem Artikel arbeitet, wiederzufinden bzw. aufzurufen, z.B. in die Angebotsmaske, Auftragsmaske und Einkaufsmaske.
In erster Linie würde man hier zu seinem hinterlegten oder ausgewählten Artikel und seinem Hauptlager die statischen Informationen angezeigt bekommen.

Man könnte das auch einfach über eine Lagergruppe selektieren, man sagt z.B., zeige mir bitte mein Bestand über alle Verkaufslager, weil man nicht das Musterlager mit dabeihaben möchte oder das Sperrlager mit hier rein berechnet, bekommen haben möchte
Man könnte hier in erster Linie zum ausgewählten Lager oder Lagergruppe seinen Bestand einsehen, kann auch sehen, was alles im Hintergrund aufgrund von Aufträgen reserviert wurde und sieht dann auch wirklich seinen tatsächlich zuteilbaren Bestand, über den man aktuell verfügt.

Das ist erstmal die statische Ansicht zum Bestand dann erhält man auch noch mal eine deterministische Ansicht, wo man auch über einen Zeitverlauf sehen würde wie sich der Bestand über Aufträge und Bestellungen verändert.
Man hat vorhergesehen, dass man einen Bestand von 130 Stück hat und sieht jetzt, im Monat Juli hat man eine Lieferung (Auftrag) zum 1.7., in der eine Menge von 3 Stück gefordert wird. Somit ist mein neuer Bestand zum 1.7. dann 127 Stück und im Februar gibt es dann den nächsten Auftrag, wo man nochmals 2 Stück ausliefern soll und dementsprechend hat sich der Bestand wieder reduziert auf 125.

Bestellungen und auch Betriebsaufträge für die Produktion, Materiallagerbuchungen usw., würden auch alle hier mit einfließen und in dieser Deterministik mit angezeigt werden.
Somit kann man auch wirklich nachvollziehen, Beispielsweise hat man zum 15. März einen Bestand von 120 Stück oder zum 4 April hat man einen Bestand von 200 Stück, weil sich hier wiederum eine Bestellung mit einbezieht.

Es gibt in eNVenta ERP auch ein Lagerjournal, welches ganz wichtig ist, weil man auch nachvollziehen muss, wie sich eine Buchung oder ein Bestand entsprechend verändert hat.
Man sieht jede Art von Buchung, sei es über einen Auftrag, was hier in diesem Fall der Rechnungsdruck oder auch unsere Produktion, wenn es ein Betriebsauftrag ist, wäre. Bis hin zu einer manuellen Zubuchung, was man natürlich auch machen könnte, würde dann auch hiermit aufgelistet werden.
Schlussendlich -was vorhin einmal kurz zusehen war, man hat eine Lagerliste, wo man dann über seinem ganzen Lager hinweg den aktuellen Bestand sehen kann.

 

 

Artikelstamm – Weitere Features – (14:34)

Dann kommen wir nochmal zu ein paar weiteren Features im Artikelstamm, die man auch nochmals pflegen könnte. Das sind einmal die Alternativartikel– man hat ein Artikel, den man verkauft und man möchte gewisse Alternativen hier schon mal hinterlegen, die bei der Auftragserfassung auch angezeigt werden.
Es kann sein, dass der Artikel XY vielleicht komplett vergriffen ist und man möchte natürlich schnell und einfach einer Alternative zu dem Produkt, ohne weiter suchen zu müssen, man kann sich dann die Alternativen anzeigen lassen und sieht dann den Artikel XYZ als alternative.

Man kann auch Zusatzpositionen definieren. Zusatzpositionen sind einfach weitere Artikel, die zu dem Artikel, den man verkaufen möchte, hinzugefügt werden können.
Man kann hier einmal entsprechend definieren, in welchen Mengen-Faktor z.B. ob es eine fixe Menge ist, die dann zu dem Hauptartikel verkauft werden soll, ist. Zum Beispiel, wenn man sagt, man verkauft ein Fahrrad braucht man immer 2 Räder dazu oder braucht einen Sattel dazu, dann kann man das über die Zusatzpositionen definieren und kann dann in einem Faktor oder mit einer fixen Menge deklarieren.
Das gleiche gilt auch für den Faktor VK und VK fix, weil hier hat man nochmal die Möglichkeit zu sagen, es soll für ein Festpreis aber als Zusatzposition mit hinzugefügt werden. Das könnte dann auch, zum Beispiel so aussehen, dass man sagt diese Zusatzposition, wenn die hier mit meinem Hauptartikel verkauft wird, soll dann für 0 € bzw. zu einem individuellen Preis mitgeben werden.

Natürlich kann man hier auch konfigurieren, ob eine bestimmte Zusatzposition automatisch mit hinzugefügt werden soll oder nicht, und kann bestimmen, ob es eine Pflichtposition ist oder nicht. Es könnte sein, dass man sagt, es soll kein Fahrrad rausgeschickt werden ohne Sattel. Dann möchte man auch diese Zusatzposition Sattel automatisch in seinem Auftrag mit dabeistehen haben, und es darf auch nicht mehr gelöscht werden.
Das Ganze wird im Angebot beziehungsweise im Auftrag dann gemeinsam verbunden und hier könnte man dann einen Gruppentyp deklarieren, der dann wie folgt aussieht: ‚Info‘- ist rein informatorisch, hier werden Positionen farblich gekennzeichnet, damit sowohl Mitarbeiter als auch Kunden sehen, dass die Positionen zusammengehören.

Man hat aber keine weiteren Prozess-Logiken, die Prozesse steuern, im Gegensatz zu ‚Komplett Rechnung‘.
Das bedeutet, dass wenn der erste Artikel ausgeliefert wurde und der zweite erst 2 Wochen später ausgeliefert wird, kommen diese beiden Positionen nur gemeinsam auf eine Rechnung, wenn dieser Prozess auch wirklich abgeschlossen ist.
‚Komplett‘ bezieht sich auch auf den Versand, also man kann diese Positionen nur gemeinsam an den Versand übergeben und auch gemeinsam verschicken. Aber es ist dennoch möglich, falls man merkt, dass z. B. der Sattel etwas später kommt, und nach der Kundenkommunikation könnte man diese Vordefinition im Auftrag jederzeit manipulieren bzw. verändern und man kann den Fahrradrahmen früher rausschicken.

Dann gibt es im Artikelstamm auch noch die ‚Synchron‘- Gruppentypen, das heißt, die sollen gleichzeitig in die Logistik mit reinlaufen, sollen auch gleichzeitig in den Versand gehen und ‚Synchron Menge‘ ist eine Funktionalität, bei der gesagt wird, wenn ein Fahrradrahmen verkauft wird, soll auch immer ein Sattel verkauft werden, wenn aber 3 Fahrradrahmen verkauft werden, dann auch 3 Sattel.

Last but not least gibt es Zubehörartikel, die man im Artikelstamm pflegen kann, das heißt man kann bestimmte Artikel über einen sogenannten Zubehörtyp als Zubehör deklarieren und kann später dann bei der Artikelauswahl sagen, zeig mir alle Zubehörtypen zum Artikel XY, man würde dann einige Beispiele als Auswahlartikel (Zubehörartikel) angezeigt bekommen, die man dann zusätzlich in dem Auftrag hinzufügen kann.

 

 

Artikelstamm – Frage zu Alternative Lieferanten – (20:36 )

Man kann auch alternative Lieferanten im Artikelstamm pflegen. Wenn man einmal seinen Hauptlieferanten hat, den man in der Registerkarte Einkauf hinterlegen kann und dann hat man nochmal die L-Konditionen (Lieferantenkonditionen), wo man dann für seinen Artikel nochmals zusätzliche bzw. abweichende Lieferanten hinterlegen kann. Das wäre dann in einer anderen bzw. extra Maske möglich.

 

 

Artikelstamm – Merkmale – (21:18)

Kommen wir einmal kurz zu den Merkmalen. Man hat in eNVenta ERP die Möglichkeit im Artikelstamm sogenannte Merkmale zu verwalten.  Man kann diese einmal über dem Artikelstamm pflegen oder über die Merkmalsverwaltung. Wenn man die Daten gepflegt hat, könnten diese Daten später bei der Suche im Artikelstamm oder in der Artikelauswahl in der Suche dann auch als Filter genutzt werden.
Diese Filter können auch im Webshop genutzt werden und dienen als sehr gute Einschränkungsmöglichkeit, um einen Artikel identifizieren zu können. Das ist auch eine sehr praktische Klassifizierung, um dann Informationen auch dem Kunden mitgeben zu können, denn man sieht zum Beispiel die Herstellungsart oder auch die Gesamthöhe und die Stärke. Das sind auch Informationen die auf einem Beleg mit angedruckt oder im Shop mit angezeigt werden können.

Hier könnten dann auch zum Beispiel Informationen drinstehen, wie zum Beispiel Bügel: ja / nein oder sowas, das rein informatorisch und auch zur Filterung dies auch nutzen könnte.

 

 

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