Interface

Ein Interface (englisch für „Schnittstelle“) bezeichnet eine Übergangsstelle zwischen verschiedenen Komponenten eines IT-Systems, über die der Datenaustausch oder die Datenverarbeitung realisiert werden. Dies können Mensch-Computer-Schnittstellen oder Computer-Computer-Schnittstellen sein.

Verschiedene Schnittstellen-Typen:

  • Hardwareschnittstelle: z.B. Tastatur, Maus oder dem Netzwerkanschluss, wichtig für die Kompatibilität von Hardware mit anderer Hardware
  • Softwareschnittstellen: verschiedene Software-Komponenten oder –Module interagieren miteinander, Austausch von Kommandos und Daten
  • Benutzerschnittstellen: Menschen agieren mit einem Gerät oder einer Software, z. B. durch Bedienelemente, Anzeigen oder grafische Benutzeroberflächen

Was machen Schnittstellen?

Software-Infrastrukturen von Unternehmen bestehen aus verschiedenen Softwaresystemen, die teilweise unabhängig voneinander operieren und eigene Funktionen haben. Damit diese verschiedenen Systeme miteinander interagieren können, benötigt man Schnittstellen. Sie formalisieren die Verbindung sowie die Art der Kommunikation und Funktion einer Schnittstelle.

Kommunikations- und Programmierschnittstellen

Softwareschnittstellen kann man grundsätzlich in Kommunikations- und Programmierschnittstellen unterteilen. Kommunikationsschnittstellen oder datenorientierte Schnittstellen enthalten Informationen, die zwischen beteiligten Systemteilen ausgetauscht werden. Programmierschnittstellen führen eine bestimmte Funktionalität aus, um die primär beteiligten Systemteile zu synchronisieren oder zu unterstützen.

Weitere Beispiele für Interfaces

Beispiele für spezielle Schnittstellentypen sind APIGUI oder HBCI.

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